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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 

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Infos zur optimalen Reisezeit für Australien

Australien liegt zwischen 11° bis 39° Süd. Dazu kommt noch die vorgelagerte Insel Tasmanien, die zwischen 41° und 44° Süd liegt. Australien ist flächenmäßig nicht viel kleiner als etwa die USA, ist aber wesentlich dünner besiedelt.

Der Norden Australiens ist vornehmlich tropisch, während der Süden ein eher gemäßigtes Klima besitzt. Sommerhalbjahr ist in Australien von November bis April. In dieser Zeit regnet es im Norden stark, dafür ist der Süden in der Zeit nahezu ohne Niederschläge. Winterhalbjahr ist von Mai bis Oktober. Jetzt ist der Norden eher trocken, wogegen der Süden und Südwesten jetzt vergleichsweise viel Niederschläge aufweisen.

Klimatisch ist Australien durchaus ein Land voller Extreme. Aber man kann das Land eigentlich ganz gut beschreiben. Zentralaustralien ist eine sehr trockene und stellenweise wüstenähnliche Region. Hier fällt ganzjährig kaum Regen. Je weiter man von der Region weg Richtung Küste kommt, umso angenehmer (da nicht so extrem heiß und trocken) wird das Klima. Deshalb ist die Bevölkerung im Land auch relativ gut überschaubar verteilt. Die meisten Menschen leben in den klimatisch angenehmeren Regionen im Osten, Süden und Südwesten an den Küsten.

Grundsätzlich kann man Australien (außer Tasmanien) als relativ flach bezeichnen. Das Land liegt durchschnittlich auf 150 bis ca. 600 Metern. Hinter der Ostküste erheben sich dabei einige der höchsten Regionen. Der höchste Punkt sind die Snowy Mountains mit einer Spitzenhöhe von ca. 2.225 Metern. Hier fällt auch mal Schnee, was sonst eher unüblich im Land ist. Die Ostküste unterliegt ganzjährig Südostwinden, die vom Pazifik kommen. Die Winde bringen relativ viel Niederschlag, weshalb die Ostküste als feuchteste Region in Australien bezeichnet wird. Richtung Westen und natürlich grundsätzlich Richtung Zentralaustralien nehmen die Niederschläge dann stark ab. Im Outback ist es wüstenähnlich und sehr trocken.

Rund um die sehr trockene zentrale Region im Landesinneren formen sich niederschlagsreiche Gegenden. Im Norden und Nordosten liegt die Hauptregenzeit zwischen November und April.

Ganzjährig Regen erhalten z. B. der Osten und die Südostküsten Australiens. Dabei nimmt die Regenhäufigkeit im Sommer etwas zu. Die Küstenregionen im Südwesten, Süden und Westen haben dagegen den Hauptregenfall eher in der kühlen Winterzeit.

Grundsätzlich kann man in Australien selten von richtig kaltem Klima sprechen. Im Hauptteil des Landes ist es ganzjährig warm bis heiß. Die Winter sind in der Regel mild. Eine Ausnahme macht das vorgelagerte Tasmanien, welches insgesamt gesehen ein Klima vergleichbar mit dem in Großbritannien aufweist. Relativ kühl wird es natürlich auf höher gelegenen Lagen. Canberra z. B. liegt in einem Teil der Snowy Mountains auf 550 bis 700 Metern und kennt im Winter grundsätzlich Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Australien ist vor allem immer dann einer großen Hitze ausgesetzt, wenn die Winde vom heißen Landesinneren in andere Regionen wehen. Dann kann es schon sehr heiß werden. Australien kennt auch tropische Wirbelstürme, die vor allem im Nordosten und Nordwesten mehrmals im Jahr auftreten können. Im Nordwesten spricht man hier von den so genannten willy-willies. Die Stürme aus den trockenen Regionen können oft erhebliche Mengen an Sand über das Land tragen und manche Stadt ist dann in rotem Nebel eingehüllt. In der Zeit ist der Aufenthalt in den Städten sehr beschwerlich.

Eine optimale Reisezeit für Australien kann pauschal nur schwer benannt werden. Eigentlich ist Australien ganzjährig ein gutes Reiseziel, wobei es darauf ankommt, wohin man will. Als Faustregel kann man aber sagen, dass die optimale Reisezeit irgendwo da liegt, wenn bei uns Winter ist: also ca. von Dezember bis April. Für Ausflüge ins Outback oder den Norden hat sich der Zeitraum von April bis Oktober als optimale Reisezeit erwiesen. Außerdem könnten bezüglich der optimalen Reisezeiten folgende Zeiten interessant sein:

  • für den Süden: März, April und September bis November
  • für nördl. Nothern Territory: Juni bis September
  • für südl. Nothern Territory: April bis September
  • für Queensland: Juni bis Oktober
  • für Tasmanien: Oktober bis März
  • für Victoria: März, April, September bis November
  • für West-Australien: März, April, September bis November
  • für New South-Wales: April, September bis November

Nachfolgend noch Informationen zu speziellen Regionen Australiens.

Norden und Nordosten Australiens

Zum Norden und Nordosten könnte man folgende Regionen Australiens zählen: Great Barrier Reef, Northern Territory mit Darwin, Queensland mit Cairns und Townsville und im Prinzip auch noch die nördlichen Ausläufer von Westaustralien. Grundsätzlich spricht man in diesen Regionen von einem tropischen Klima. Dabei muss man aber von etwas unterschiedlichen Bedingungen ausgehen. Brisbane, das man im Prinzip zum Südosten Australiens zählen kann, unterscheidet sich klimatisch durchaus etwas von nördlicher gelegenen Orten wie Townsville oder Darwin. Die beiden letztgenannten Orte weisen mehr tropische Merkmale auf, vor allem ist die Trockenperiode dort viel ausgeprägter. Von November bis März hat man hier auch den typischen Mix aus Hitze und Regen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dann kann es hier auch sehr drückend und unangenehm schwül sein. Je weiter man hier Richtung Inland kommt, umso weniger luftfeucht ist es. Im Norden und Nordosten hat man grundsätzlich ein recht sonniges Klima, die Sonne scheint im Schnitt in den trockenen Monaten bis zu sieben Stunden. Das ähnelt dann durchaus den Verhältnissen im europäischen Mittelmeerraum.

Der Südosten Australiens

Zum Südosten kann man den südöstlichen Teil von Queensland mit Brisbane rechnen, Victoria mit Melbourne sowie Teile von New South Wales mit Sydney, Bourke und Canberra. Klimatisch muss man jedoch Westen und Nordwesten von New South Wales hier herausnehmen, das diese Teile wesentlich trockener sind. Der Südosten ist eine der am dichtesten besiedelten Regionen in Australien. Dies liegt wohl am recht günstigen Klima. Hier hat man eigentlich ganzjährig ein warmes Klima. Die Sommer sind manchmal zwar heiß mit längeren Hitzeperioden, es gibt dafür aber praktisch keine richtige kalte Jahreszeit. Normal fällt ganzjährig Regen, aber das angenehm übers Jahr verteilt. Auch hier gilt aber, dass die Regenneigung Richtung Inland immer stärker abnimmt. Grundsätzlich kann das Wetter eigentlich immer wieder umschlagen. Aber kältere Perioden sind sehr selten, vor allem an der Küste. Hier könnten die Klimatabellen von Sydney und Melbourne stellvertretend stehen. Richtung Inland kann es dann aber zu etwas niedrigeren Temperaturen kommen. Hier könnten die Klimatabellen von Canberra und Bourke stellvertretend stehen. Am Beispiel Canberra kann man auch gut den Einfluss der höheren Lagen auf die Temperaturen sehen. Die Tabelle von Bourke macht klar, wie stark der Regenfall Richtung Inland abnimmt. Im Südosten kann man auch eine jahreszeitlich klare Verteilung der Sonnenstunden feststellen. Im Sommer kann man immer mit acht bis neun Stunden pro Tag rechnen, im Winter nur noch mit fünf bis sechs Stunden pro Tag. Etwas niedriger sind die Sonnenstunden aber z. B. in Melbourne, wo man immer mal wieder mit wolkigen Perioden rechnen muss - vor allem im Winter.

Der Süden und Südwesten Australiens

Zu der Region kann man die Golf Region im Süden um Adelaide zählen, den südwestlichen Teil von Westaustralien mit Perth und die westlichen Teile von Victoria. Diese Region im Süden und Südwesten ist, bezogen auf die Landesgröße, relativ klein. Sie wird durch den trockenen Great Australian Bight (der australischen Bucht) zweigeteilt. In der Bucht hat man sehr trockene Verhältnisse mit weniger als 250mm Regen im Jahr, die Winter sind dort normalerweise sehr stürmisch. Der Süden und Südwesten weist ansonsten ein eher mediterranes Klima auf. Das heißt: es regnet moderat und vor allem im Winter. Im Winter muss man daher immer mit wechselhaftem Wetter rechnen. Die Sommer sind meist sehr warm und niederschlagsarm. Man kann hier auch längere Trockenphasen feststellen, zuletzt konnte man von Hitzewellen sprechen (Januar 2013 und 2014). Für die feuchteren Gebiete im Süden und Südwesten kann man die Klimatabellen von Perth und Adelaide als typisch betrachten. Hier kann man auch schön die milden Winter sehen, denn Perth und Adelaide kennen praktisch keine Temperaturen unter 0° C. Dafür sieht man auch gut, dass im Winter der meiste Regen fällt. Hier ist Perth immer stärker betroffen als Adelaide. Im Winter kommt man im Süden und Südwesten auf durchschnittlich noch fünf bis sechs Sonnenstunden am Tag. Im Sommer dagegen geht es gut auf 10 Stunden pro Tag mit Höchsttemperaturen, die locker über 40°C gehen können und je nach Region in unangenehme Hitzeperioden ausarten (wie oben erwähnt z. B. im Januar 2013 und 2014).

Das Landesinnere und die Desert-Areas mit dem Outback

Zu der sehr trockenen wüsten- bis wüstenähnlichen Region Australiens kann man das Northern Territory mit Alice Springs und Ayers Rock, einen größeren Teil von Westaustralien um Kalgoorlie und Teile von Südaustralien zählen. Grundsätzlich ist es ohnehin so, dass außer Victoria praktisch jeder Bereich Australiens irgendwo an das zentral Australien angrenzt. Dieser zentrale Teil ist vielleicht der klimatisch extremste Teil Australiens. Grundsätzlich hat jede Region einen Anschluss an diese Region, außer Victoria, das etwas abgeschnitten davon ist. Im nördlichen Bereich Zentralaustraliens ist es etwas feuchter mit maximal 500mm Niederschlag im Jahr und im Süden relativ trockener mit maximal 300mm im Jahr. Für das Interior von Australien muss man praktisch immer mit vollkommener Trockenheit rechnen. Regen ist hier extrem selten. Dabei ist zumindest der Niederschlag in der kühlen Jahreszeit im Süden etwas ergiebiger als der Regenfall in der warmen Saison im Norden Sehr typisch für das Interior ist die Klimatabelle von Alice Springs, das ja ziemlich zentral in Australien liegt. Kalgoorlie zeigt typische Bedingungen für die Grenzregion im Westen. Obwohl die Temperaturen hier sehr extrem hoch werden können, muss man sich im Interior immer auf große Temperaturschwankungen einstellen. Das ist normal für wüstenähnliche Regionen. Sowohl Alice Springs und Kalgoorlie kennen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Ungeachtet dessen sind die Wüstengebiete natürlich die sonnigsten Teile Australiens. Im Jahr scheint die Sonne durchschnittlich an bis zu zehn Stunden pro Tag. Dafür ist die Luftfeuchtigkeit aber ziemlich gering. Ein gewisses Problem können die Sandstürme sein, mit denen man immer rechnen muss und welche den Sand weit bis in andere Teile des Landes transportieren können.

Tasmanien

Tasmanien ist in jedem Fall eine Besonderheit für Australien. Diese schöne Insel ist relativ gebirgig und zerklüftet. Zwischen Küstenregionen und Inselinnerem gibt es erhebliche klimatische Unterschiede. Die größten Erhebungen reichen über 1.500 Meter. Richtung Westen sind sie den Westwinden ausgesetzt, die dort stark abregnen. In der Region kennt man bis zu 2.500mm Regenfall im Jahr. Sehr viel trockener ist es in den Ebenen im Osten. Dort kommt man auf jährliche Niederschläge von maximal 750mm im Jahr. Das Wetter dort ist aber sehr wechselhaft und oftmals auch etwas turbulent. Typisch für das Klima ist die Klimatabelle von Hobart. Allerdings wird das Klima Tasmaniens in erster Line vom warmen Meeresklima beeinflusst. An der Küste ist es im Winter mild und die Sommer sind mäßig warm, aber nie extrem heiß. Man könnte das Wetter durchaus mit dem im Nordwesten Spaniens vergleichen, stellenweise sind Vergleiche mit dem Klima in Großbritannien durchaus angebracht. Im Winter kommt Tasmanien im Schnitt auf maximal fünf Sonnenstunden am Tag, im Sommer auf maximal acht Stunden am Tag. Spitzenwerte im Sommer können aber auf knapp unter 40° C steigen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Tasmanien noch unter Einfluss warmer Winde aus Zentralaustralien kommt. Tasmanien ist auch eine der wenigen Regionen Australiens, wo man Schnee kennt. Vor allem in den höheren Regionen kann es im Winter immer schneien. Im Sommer liegt aber praktisch nirgendwo Schnee - auch nicht auf den Bergen.

Durch die Zugehörigkeit zu den so genannten Donnernden Vierziger (Roaring Forties) ist es oft windig bis stürmisch, regnerisch und unbeständig. Man kann hier schon mal einen all seasons a day erleben (alle Jahreszeiten an einem Tag). Die Winter sind mit Durchschnittstemperaturen von 0,5 °C - 10,5 °C wie gesagt meist mild, die Sommer mit 9 °C - 19 °C eher kühl.

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