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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 

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Infos zur optimalen Reisezeit für Brasilien

Brasilien ist ein recht großes Land in Südamerika. Es nimmt flächenmäßig fast die Hälfte Südamerikas aus und erstreckt sich von 5° Nord bis 34° Süd. Als eines der wenigen Länder Südamerikas hat Brasilien keinen Anteil an den Anden. Höhenzüge gibt es aber auch.

Grundsätzlich weist Brasilien ein tropisches Klima auf. Die größten Landesflächen sind das Amazonasbecken und das Brasilianische Plateau.

Aufgrund der geographischen Gegebenheiten wird Brasilien oft in vier typische klimatische Regionen eingeteilt: das Amazonas-Becken, das Brasilianische Plateau, die Küstenregionen sowie die Regionen im Süden.

Das Amazonas Becken

Das Amazonasbecken umfasst praktisch den kompletten Norden Brasiliens und auch große Teile des zentralen Brasilien. Im Amazonasbecken herrscht vor allem ein Äquatorialklima. Die Bedingungen sind ganzjährig eher geringen Schwankungen unterworfen.

Beim Amazonas Becken handelt es sich nicht nur um die größte Region im Land, sondern um das größte zusammenhängende Gebiet mit Äquatorialklima überhaupt. Das Klima ist denn auch sehr typisch - es regnet eigentlich ganzjährig und es gibt eigentlich keine ausgesprochene Trockenzeit.

Die Temperaturen sind ganzjährig hoch und liegen zwischen 27° bis 32° C. Es gibt, ausgenommen von kurzen kalten Phasen im Süden, eigentlich kein richtig kaltes Wetter. Diese kühleren Phasen sind zwischen Mai und September möglich und werden letztlich durch kalte Antarktiswinde verursacht.

Auch wenn es nur selten auf Spitzenwerte bis ca. 40° C erwärmt, so gilt das Klima im Amazonasbecken aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit als relativ unangenehm. Typisch für diese Region ist z. B. die Klimatabelle von Manaus. Die Phase von Juni bis September in Manaus ist, bezogen auf die Region, sogar relativ trocken. Wenn man zum Beispiel Richtung Anden kommt, wird es im Amazonasbecken immer feuchter.

Das brasilianische Plateau

Das brasilianische Plateau erhebt sich südlich und östlich des Amazonasbeckens. Die Durchschnittshöhe ist in etwas 900 Meter. Das Plateau fällt in westlicher und nördlicher Richtung zum Amazonas hin. An der Atlantikküste erreicht es durchschnittlich die größte Höhe.

Diese Region ist kaum kleiner als das Amazonasbecken. Aufgrund der südlicheren Lage und vor allem wegen der Höhe ist das Klima aber etwas anders. Hier kann man relativ deutlich eine Regenzeit und eine Trockenzeit wahrnehmen. Zwischen Oktober und April kann man hier eine Regenzeit wahrnehmen, die anderen Monate sind vergleichsweise trocken. Eine Ausnahme bildet vielleicht die Gegend um den Sao Francisco, wo es etwas mehr regnet.

Im Nordosten gibt es sogar Phasen von ausgesprochener Trockenheit, in der dann praktisch kein Regen fällt. Typisch für diese Region wäre z. B. die Klimatabelle von Iguatu.

Für feuchtere Teile des Plateaus, z. B. die Region um Brasilia, wäre z. B. die Klimatabelle von Goiania relativ typisch.

Normal sind die Durchschnittstemperaturen auf dem Plateau ziemlich stabil und gleichbleibend. Während der Trockenzeit werden die Differenzen etwas deutlicher. Tagsüber wird es dann sehr warm (bei bis zu 10 Sonnenstunden), nachts kühlt es etwas stärker ab. In der Regenzeit bleibt es jedoch nachts relativ warm, wodurch die Luftfeuchtigkeit sehr unangenehm wirkt.

Die Küstengebiete

Die Küstengebiete Brasiliens zum Atlantik sind eigentlich relativ schmal. Sie verlaufen in etwa von Recife im Norden bis Porto Alegre im Süden. Nicht weit hinter den Küsten verläuft dann schon das brasilianische Plateau. Eine Ausnahme bildet hier die Amazonasmündung im Norden, wo es eine ausgedehntere Tiefebene gibt.

An den Küstengebieten herrscht ein recht heißes tropisches Klima. Allerdings gibt es in Nord-Süd Richtung einige Verschiebungen. Im Norden an der Amazonasmündung ist es ganzjährig regnerisch, wobei die Hauptregenzeit zwischen Dezember und Mai liegt. Um Bahia liegen die feuchtesten Monate aber zwischen Mai und August, der Rest des Jahres ist dort recht trocken. Typisch wäre hier z. B. die Klimatabelle von Recife.

Weiter südlich um Sao Paulo und Rio De Janeiro liegen die feuchtesten Phasen dann zwischen November und April, wobei auch die anderen Monate nie ganz trocken bleiben. Im April 2010 kam es in der Region um Rio zu schweren Unwettern und Regenfällen, welche Todesopfer forderten und die Infrastruktur erheblich beschädigten. Als beständig regnerisch zeigte sich um Sao Paulo, Rio De Janeiro oder Minas Gerais zuletzt Dezember und der Januar, wo es immer wieder zu schlimmen Unwettern kam.

Die Temperaturen entlang der Küste sind eigentlich immer angenehm warm, aber nie extrem hoch. Selbst bei höheren Temperaturen wirkt das Klima durch die Meeresbrisen mehr als angenehm. Die Temperaturen fallen eigentlich sehr selten weit ab. Nur in Richtung der Höhenzüge kann es immer wieder kühler werden, hinter Santos kann es z. B. auch mal frostige Tage geben.

Der Süden

Das Klima im Süden ist eigentlich überall angenehm warm, aber nie sehr heiß. Im Winter muss man hier aber mit kaltem Wetter rechnen, Frost ist theoretisch möglich. Speziell die Phase von Dezember bis Februar hat sich im Süden mit Schwerpunkt Südwesten und Südosten oft als extrem regnerisch gezeigt. Sao Paulo, Rio De Janeiro oder speziell Minas Gerais waren hier zuletzt immer betroffen. Im Sommer sind die Temperaturen dann aber denen der anderen Küstenregionen ähnlich, wobei es im Süden tendenziell etwas sonniger ist.

Entlang der südlichen Küste regnet es ganzjährig, wobei es während der kalten Monate mehr regnet. Wenn man Richtung Inland kommt, dann wird es höher und damit auch kälter. Frost ist in der kalten Zeit möglich, Schnee fällt aber eher selten. Im Inland ist es im Sommer am feuchtesten - anders als an der Küste.

Als optimale Reisezeit für Brasilien wird allgemein April bis Oktober angegeben. Für die beliebte Region um Rio De Janeiro geht das teilweise in Ordnung, allerdings zeigte sich der April zuletzt immer mal wieder sehr regnerisch. Auch für Teile des Plateaus etwa um Iguatu oder Goias sowie die Region um Manaus ist die Zeit nicht schlecht. Für den Nordosten mit Bahia und Recife z. B. wäre die Phase von Oktober bis Februar besser. In der Phase muss man aber z. B. im Süden bzw. im Südosten immer wieder mit ergiebigen Regenfällen rechnen, die oft mit Überschwemmungen einhergehen.


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