Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten
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Infos zur optimalen Reisezeit für Polen

Das Wetter und Klima in Polen wird gerne mit dem in Deutschland verglichen. Allerdings ist es in Polen tendenziell etwas kühler. Man kann für Polen von einem gemäßigten Klima ausgehen, welches jedoch auch vom Kontinentalklima beeinflusst wird. An der Baltischen See bzw. Richtung Ostsee kann man von einem Meeresklima sprechen. Richtung Osten und Südosten könnte man von einem kontinentalen Klima sprechen, der Norden und Nordwesten werden stark vom Meeresklima beeinflusst. Im Süden liegen die Gebirgszüge, wodurch hier ein gemäßigtes Gebirgsklima vorzufinden ist.

Die Sommer in Polen sind relativ unzuverlässig. Sie können mal trocken und warm bis heiß sein. Aber leider liegt die größte Niederschlagsneigung im Land im Sommer, von daher können Sommer in Polen immer wieder nass und kühl sein. Die Winter sind ebenso unzuverlässig. Polen kann von ziemlich heftigen Wintern heimgesucht werden. Dann kann es wirklich sehr kalt und auch schneereich werden. Aber genauso gut können die Winter nur wenig Schnee bringen und nicht ganz so kalt sein. Schnee gibt es dabei in West und Mittelpolen an bis zu 40 Tagen, im Nordosten an bis zu 50 Tagen. Schneereicher sind natürlich die Gebirge. Im Riesengebirge fällt an bis zu 120 Tagen Schnee, in der Tatra immerhin an bis zu 145 Tagen.

Die Niederschläge in Polen fallen relativ gut verteilt über das ganze Jahr, wobei der Sommer tendenziell am niederschlagsreichsten ist. Im Sommer kommen dreimal soviel Niederschläge herunter als im Winter. Als einer der feuchtesten Monate gilt der Juni. Am trockensten wird es normalerweise im Februar (Hochgebirge: September). Im Winter kommen die Niederschläge oft als Schnee herunter. In Polen ist es oft ziemlich bewölkt. Im Schnitt ist der Himmel bis zu 70% des Jahres bewölkt. Dabei sind vor allem die Monate August und September einigermaßen wolkenfrei. Aufgrund ihrer Lage und Geographie sind vor allem die nordischen Seenplatten und die Sudeten sehr oft bewölkt. Am klarsten wird es dagegen in Wielkopolska (Großpolen) und Nizina Slazska (Niederschlesien).

Polen hat, wie eingangs erwähnt, durchschnittlich ein eher kühles Klima. Obwohl man es oft mit Deutschland vergleicht, ist es in Polen eher kühler. Im Schnitt kommt man auf 5 - 7 °Celsius in den Mittelgebirgen, in den Tälern auf 8 - 10 °Celsius. In den höheren Gebirgen wie Karpaten und Sudeten herrschen durchschnittlich 0 Grad Celsius. Die Temperaturen unterliegen innerhalb des Landes relativ geringen Schwankungen.

Am wärmsten wird es erfahrungsgemäß im Juli (16 - 19 Grad), allerdings kommt man in den Gebirgen im Juli auch nur auf ca. 9°C. Grundsätzlich kann man feststellen, dass es an der Ostsee immer etwas kühler ist als in Zentralpolen. Je weiter man von der Ostsee Richtung Zentralpolen wegkommt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man im Sommer auf Regionen trifft mit sehr heißen Tagen (bis zu 25°C). Sehr warm wird es dann z. B. im Kotlina Sandomierska oder im Lubliner Hochland. Am kühlsten wird es im Januar, wobei hier vor allem der Osten des Landes recht kalt ist. Mit Frösten muss man in Polen von November bis März rechnen, wobei natürlich die Gebirge hier Spitzenreiter sind (Sniezka, Kasprowy Wierch).

Zusammengefasst kann man folgendes festhalten:

  • als wärmste Region in Polen gilt Nizina Slaska (das schlesische Tiefland)
  • als kühlste Region in Polen gilt Suwalki (Nordostpolen)
  • als trockenste Region zählt das Seengebiet Kujawy
  • als niederschlagsreichste Region zählt die Tatra, hier besonders das Tal der fünf polnischen Seen.

Die optimale Reisezeit für Polen liegt wie überall in Mitteleuropa zwischen Mai und Oktober. Hochsaison ist traditionell im Juli und August. Im Juli und August sind in der Regel Schul- und Semesterferien. Dann ist in den Ferienregionen (vor allem Pommern mit Ostsee) enorm viel los, viele Ziele sind dann ausgebucht. Im Juni sollte man vorsichtig sein, da dies einer der niederschlagsreichsten Monate überhaupt ist. Reizvoll kann vor allem der September sein. Im Hochgebirge ist dieser Monat der trockenste und daher sehr interessant. Wintersportler dürften normalerweise von Dezember bis April auf ihre Kosten kommen (vorausgesetzt der Winter spielt mit). (Hinweis: im Mai 2010 wurde Polen nach heftigen Niederschlägen besonders im Bereich von Flüssen von einigen Hochwassern heimgesucht - siehe Meldung unten).

Für den Großteil von Polen könnte man die Klimatabellen von Posen und Warschau als relativ typisch ansehen. Krakau zeigt in etwa die Verhältnisse im kühleren Süden und das im Karpatenvorland liegende Przemysl zeigt etwas vom kühleren Südosten.

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