Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten
Startseite » Reiseziele Info » Ungarn




Anzeige:


Tipps zur optimalen Reisezeit für Ungarn

Ungarn wird klimatisch durch seine etwas abgeschottete Lage beeinflusst. Das Land wird zum Beispiel durch die Alpen und die Karpaten umrandet und erhält so nur geringen Einfluss vom atlantischen Klima. Ungarn selbst ist ein relativ flaches Land, es wird bestimmt durch Flusstäler wie das der Donau. Kleine Gebiete im Norden und Westen sind etwas hügeliger und steigen dort auf bis zu 600 Metern an.

Ungarn hat vorwiegend ein kontinentales Klima, das gemäßigt ist. Das heisst: warme bis heiße Sommer, kalte Winter, relativ geringe Niederschläge. Immerhin bringt es Ungarn im Jahr auf 1.800 Sonnenstunden und das Land besitzt aufgrund seiner guten Lage ein recht trockenes Klima. Am meisten regnet es im Übergang vom Frühling zum Sommer und dann eher im Westen Ungarns. Die Niederschlagsmenge nimmt von West nach Ost ab. Fast mediterranen Charakter hat das Klima um Pecs, eine der wärmsten Regionen in Ungarn.

Innerhalb des Landes gibt es aber aufgrund der offenen Lage eher geringe klimatische Unterschiede. Debrecen im Osten und Budapest im Norden weisen zum Beispiel nur geringe Unterschiede auf, obwohl gerade Budapest an der Schnittstelle der Budaer Berge und des Donautales liegt. Ungarn weist deswegen aber kein genau vorhersehbares Klima auf. Die Sommer sind zwar in der Regel immer ganz gut, sie können auch mal schlechter ausfallen, ebenso können die Winter auch mal weniger kalt bzw. weniger schneereich werden. Die meisten Niederschläge kommen in der Regel im Frühling oder im frühen Sommer herunter. Die Sommer bleiben aber größtenteils immer sehr freundlich und mindestens warm, häufig auch heiß. Die Sonne scheint dabei im Schnitt an bis zu zehn Stunden am Tag.

Die Winter sind normalerweise ziemlich kalt und viele Teile Ungarns weisen in der Regel mindestens einen Monat lang gute Schneefälle auf. Während der kalten Phasen ist die Donau häufig zugefroren. Am kältesten wird es normalerweise immer dann, wenn Ostwinde von Ukraine ins Land wehen. Die Übergänge von Sommer zu Winter bzw. Winter zu Sommer können oft recht schnell vor sich gehen. Stellenweise sind Frühling und Herbst nur schwach ausgeprägt.

Die optimale Reisezeit liegt im Frühsommer (Mai, Juni) und am Sommerende/Frühherbst (September, Oktober). Es ist dann normalerweise recht warm und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Außerdem umgeht man die Hauptreisezeit Juli und August, wo in Ungarn sehr viel los ist. Die Badesaison am Plattensee beginnt Ende April und dauert bis September. Die Hauptsaison ist hier Juni bis August, wo rund um den Balaton viel los ist. Auch hier liegt nach Meinung vieler Betrachter die optimale Reisezeit eher im Frühsommer bzw. nach August. Das gleiche gilt für Budapest. Die optimale Reisezeit für Budapest ist dabei schwerer zu fixieren. Budapest ist eigentlich ein ganzjährig interessantes Ziel. Jedoch wird es im Hochsommer extrem heiß. Dafür sind in der Zeit die meisten Budapester im Urlaub, sodass die Stadt in der Hauptsaison vor allem durch Touristen bevölkert wird. (Hinweis: im Mai 2010 wurde Ungarn nach heftigen Niederschlägen besonders im Bereich von Flüssen von einigen Hochwassern heimgesucht - siehe Meldung unten).

Klimatabellen Ungarn

BudapestDebrecen

Meldungen über Wetterextreme

Mai 2010: Hochwasser in Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn
Benutzerdefinierte Suche