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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 


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Infos zur optimalen Reisezeit für Japan

Japan besteht aus einer Inselgruppe, welche zwischen 45° and 32°Nord vor der Ostküste Asiens liegen. Die Hauptinseln Japans sind Honshu im Zentrum, Hokkaido im Norden und Shikoku und Kyushu im Süden. Grundsätzlich werden alle Inseln als relativ gebirgig bezeichnet. Vor allem auf Honshu findet man hohe Berge, u. a. den Fuji (3.776 Meter). Die höchsten Gipfel auf Honshu sind oft ganzjährig schneebedeckt, ähnliches gilt für die Gipfel auf Hokkaido. Hier befinden sich auch bekannte Wintersportregionen Japans.

Foto: Mount Fuji
Frühling und Winter beim Fuji

Da Japan im Prinzip durch einen schmalen Meeresstreifen vom asiatischen Festland getrennt ist, spielt das Meer für das Klima auf den Inseln eine große Rolle. Im Vergleich zu anderen Ländern auf dem Längengrad ist es im Winter etwas milder und die Niederschlagsmengen sind etwas höher. Aber dennoch muss man beachten, dass Japan je nach Region kühle und durchaus strenge Winter kennt - nicht nur auf den Höhenlagen. Und grundsätzlich findet man in Japan auch so ziemlich alle klimatischen Verhältnisse. Extreme sind z. B. das kalte und schneesichere Hokkaido und die sehr warme subtropische Region Okinawa. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Japan im Prinzip auf einer Bruchzone mehrerer tektonischer Platten liegt. Das macht das Land sehr anfällig für Erdbeben. Im Land gibt es über 200 Vulkane, wovon ca. 40 aktiv sein sollen. Japan wird eigentlich täglich von Erdbeben erschüttert. Die meisten sind klein, aber einige führen zu schweren Umweltkatastrophen.

Japan wird in der Regel in sechs Klimaregionen unterteilt:

  1. Hokkaido: relativ kalte Region mit viel Schnee aber relativ wenig Regen.
  2. Japanisches Meer: im Sommer kühl, jedoch mit Föhn. Im Winter oft Schneefall.
  3. zentrales Hochland: angenehme und durchaus warme Sommer und sehr kalte Winter. Geringe Niederschläge.
  4. Seto: ganzjährig angenehm mildes Klima.
  5. Pazifik: sehr heiße Sommer und kalte Winter mit relativ wenig Schnee
  6. Nasei-Shoto: suptropisch. Warme Winter, heiße Sommer, viel Regen im Juni und Juli, viele Taifune.

Im Winter gibt es vor allem an der Westküste auf Nord Honshu und auf Hokkaido ergiebige Niederschläge. Und hier hat man dann im Winter auch gute Schneefälle und sehr kalte Phasen. Die Regionen werden in der Regel von kalten Winterwinden aus Sibirien erreicht. Die erwärmen sich zwar über dem Meer, nehmen dabei aber auch viel Feuchtigkeit auf und erreichen die Inseln dann als sehr feuchte und immer noch kühle Luftströme. Hier hat man dann im Winter hohe Niederschlagsmengen (siehe Klimatabellen von Hakodate/Hokkaido und Akita/Honshu).

Der Süden von Honshu weist dagegen normal relativ milde Winter auf. Ebenfalls mild sind die Winter normal auf den südlichen Inseln Kyushu und Shikoku. Man muss sich dennoch immer auf recht wechselhafte Bedingungen im Winter einstellen. Mild und mit wenig Schneefall oder Frost sind die Winter normal grundsätzlich an den Küstengebieten zwischen den Inseln rechnen (siehe Klimatabellen von Nagasaki und Ashizuri)

Viele Niederschläge erreichen Japan mit dem Bai-U im frühen Sommer und Taifunen im Spätsommer. Dann kann es z. B. im zentralen Japan und im Süden heftig regnen. Allerdings sind auch Juni und Juli durchaus berüchtigt für heftige Schneefälle. Die Sommer in Nordjapan sind normal relativ kurz, aber dafür auch recht warm. An der Ostküste gibt es im Sommer mehr Niederschläge als im Winter. Im Süden und in Zentraljapan sind die Sommer in der Regel recht warm und leider auch oft sehr schwül, weil hier die Luft viel Feuchtigkeit vom Meer mit sich trägt. Dies merkt man vor allem in den größeren Städten oft sehr extrem. Hier ist dann auch immer wieder Smog angesagt. Typisch für die klimatischen Bedingungen der Großstädte auf tiefen Lagen ist die Klimatabelle von Tokyo an der Küste von Honshu.

Die Gebirge muss man grundsätzlich extra betrachten. Hier gilt die alte Weisheit - je höher, desto kühler. Dies kann vor allem im Frühling und Sommer zu sehr guten klimatischen Bedingungen führen. Dann ist es oft recht sonnig, aber nicht sehr schwül. Im Winter dagegen sind die Hochlagen in der Regel kalt und durchaus schneereich. Einen gewissen Einblick kann hier die Klimatabelle von Oiwake auf einer Höhe von knapp über 1.000 Meter bieten.

Eine Grundregel für Japan besagt, dass im Sommer der Süden mehr Sonne bekommt als z. B. der Norden von Honshu oder Hokkaido. Außerdem sagt man normal, dass der Frühling insgesamt sonniger ist als der Sommer. Die Bedingungen sind dann auch insgesamt angenehmer - es ist warm und sonnig, aber auch trocken und frischer bzw. weniger schwül. Deshalb wird der Frühling oft als eine optimale Reisezeit für Japan bezeichnet.

Die optimale Reisezeit für Japan ist abschließend kaum pauschal zu bestimmen. Wie erwähnt, wird der Frühling nicht selten als beste Reisezeit für Japan bezeichnet. Das ist zweifellos richtig. Man muss dann nur vorsichtig sein, dass man nicht in den Bereich der ersten Regenfälle des Frühsommer kommt und man muss auch mit kühleren Phasen rechnen (z. B. im Norden/Nordosten). Außerdem wird immer wieder der Herbst mit September und Oktober als gute Reisezeit genannt. Dieser Tipp ist mit Vorsicht zu genießen. In den letzten Jahren war Japan im September und stellenweise auch noch im Oktober ein zuverlässiges Ziel von Taifunen. Bezüglich der Taifune muss man grundsätzlich vorsichtig sein bei Reisen im Juli und August (zumindest aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre). Die Sommer sind ohnehin nicht pauschal zu empfehlen. Sie können, je nach Region, extrem schwül und stickig sein. Interessant ist der Sommer dagegen auf kühleren höheren Lagen und sicherlich auch in einigen Küstenbereichen. Für Wintersportler kann auf den Höhenlagen von Honshu und Hokkaido die Phase von Dezember bis März interessant sein.

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Klimatabellen Japan

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