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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 


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Infos zur Optimalen Reisezeit für Nigeria

Nigeria grenzt an den Benin im Westen, im Norden an Niger und im Osten an Kamerun. Im Süden verfügt das Land über einen Küstenabschnitt am Golf von Guinea. Die recht flach verlaufende Küstenebene wird dann Richtung Inland zunehmend höher und steigt auf eine durchschnittliche Höhe zwischen 460 bis 920 Metern an. Höhere Punkte findet man im Prinzip nur im Südwesten.

Das Wetter in Nigeria wird durch einen intertropischen Wolkengürtel bzw. durch eine so genannte intertropische Konvergenz bestimmt. Der intertropische Wolkengürtel bringt viel Niederschlag mit hoher Luftfeuchtigkeit sowie niedrigen Temperaturen. Trockenes und sonniges Wetter gibt es in der Regel immer nördlich dieses Gürtels. Den Gegenpol dieses Wolkengürtels bildet der heiße und extrem trockene Wüstenwind Harmattan. Das Wechselverhältnis der beiden Phänomene wird auch als intertropische Konvergenz bezeichnet. Im Dezember und Januar liegt sie in Küstennähe und bewegt sich dann im Jahresverlauf in nördlicher Richtung bis es im August den nördlichsten Punkt erreicht hat. Dann wendet sich das Phänomen relativ flott von September bis Dezember südwärts.

Ein Großteil von Nigeria bekommt durch diese Bewegung zwei regnerische Perioden. Diese wird im Norden eigentlich als eine große Regenperiode von Juli bis September wahrgenommen. Die Küstengebiete weisen dagegen zwei getrennt wahrnehmbare regnerische Perioden auf - im Mai oder Juni sowie im Oktober.

Im Süden herrscht ein tropisches Klima. Hier kann es feuchtheiß werden, vor allem in der Regenzeit, welche normalerweise von April bis Oktober geht. Das feuchtheiße Klima beherrscht den Süden ganzjährig, im Schnitt liegt die Luftfeuchtigkeit im Süden bei rund 90%, die mittleren Temperaturen liegen hier um die 30° C. Auch nachts ist es meist sehr warm. Im Süden nahe der Küste gibt es fast keinen ganz trockenen Monat, wobei die trockensten Phasen zwischen Dezember und Februar und zwischen Juli und September liegen.

Im Norden gibt es eine lange trockene Phase von Oktober bis April. Dann gibt es verhältnismäßig wenig Regen, es ist warm und die Luftfeuchtigkeit ist relativ niedrig. In der Zeit weht der Harmattan vom Nordosten mit seiner warmen und trockenen Luft. Im Norden des Landes kann man von einem Wüstenklima sprechen. Hier ist es wärmer, aber auch wesentlich trockener als im Süden. Die Regenzeit dauert auch hier von April bis Oktober, sie ist aber deutlich geringer ausgeprägt. Im Anschluss folgt von Oktober bis April eine extrem trockene Periode mit Dürrephasen. Hier transportiert der Harmattan extrem trockenheiße Luft aus der Sahara. Die Temperaturen klettern im Norden von März bis Mai, also vor Beginn der Regenphase, sehr hoch. Die Regenzeit wirkt hier aber mit ihren warmen Winden und der hohen Luftfeuchtigkeit kaum angenehmer. Im Norden muss man durchaus mit Temperaturen um die 50° C rechnen. Allerdings ist diese Wärme außerhalb der Regionperiode kaum stärker wahrnehmbar als im Süden, weil ihr dann praktisch jede Feuchtigkeit fehlt. Sehr ausgeprägt ist, typisch für Wüstenklimata, der Unterschied zwischen Tag und Nacht, wo man immer wieder mit Temperaturschwankungen von bis zu 20° C rechnen muss.

Von Dezember bis Februar hat der Harmattan dann großen Einfluss auf den Süden (außer einem kleinen Küstenabschnitt). Die Küste wird praktisch ganzjährig von Südwestwinden bestimmt die nur an wenigen Tagen vom Harmattan überwogen werden. An der Küste ist die Phase von Dezember bis Februar am wenigsten regnerisch, es regnet dann sogar weniger als in der eigentlichen trockenen Phase von Juli bis September.

Am niederschlagsreichsten gelten in Nigeria die Küstenregion am Nigerdelta sowie das gebirgige Grenzgebiet nach Kamerun im Südosten. Im äußersten Norden ist der Regenfall im direkten Vergleich mit durchschnittlich unter 1.000mm vergleichsweise niedrig. Hier ist die Regnzeit kürzer und die trockene Phase länger.

Repräsentativ für die südliche Küste Nigerias ist das Klima von Lagos, für das Inland und den Westen das Klima von Ibadan und für den trockenen Teil im Norden das Klima von Kano.

Grundsätzlich kann man sagen, dass das Klima in Nigeria viele Extreme bietet und den Besucher äußerst stark belasten kann. Eine gewisse Ausnahme bildet hier das klimatisch angenehme Hochland von Jos bzw. das Hochplateau Bauchi. Diese Region ist praktisch ganzjährig als Reiseziel interessant und ist deshalb bei Besuchern auch sehr beliebt.

Insgesamt kann man die optimale Reisezeit für Nigeria etwa zwischen Oktober bis März, also außerhalb der Regenzeit, festlegen. Eine Ausnahme bildet das Hochland von Jos/Bauchi, das praktisch ganzjährig gut bereisbar ist.

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