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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 

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Infos zur optimalen Reisezeit für Frankreich

Frankreich weist, aufgrund seiner Größe und seiner unterschiedlichen Geographie, klimatisch unterschiedliche Regionen auf. Ein großer Teil des Landes im Norden und Westen ist relativ eben. Im Süden und im Osten ist Frankreich jedoch immer wieder relativ gebirgig. Hier muss man vor allem die französischen Alpen, die Pyrenäen und das Massif Central hervorheben. Richtung Rhein sind auch die Vogesen erwähnenswert.

Frankreich wird oft in sieben Klimaregionen unterteilt, die sich mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden:

  1. das zentrale Hochland, welches auch klimatisch eine mittlere Stellung einnimmt
  2. die Bretagne mit einem ozeanischen Klima
  3. das Seinebecken. Es ist sehr trocken und relativ warm
  4. Lothringen mit einem typisch kontinentalen Klima, ähnlich dem in Deutschland
  5. Rhônegebiet mit einem wechselnden, aber etwas milderem Klima
  6. Provence und Languedoc mit eher mediterranem Klima
  7. Garonnebecken mit warmen Wintern aber mäßigen Sommern.

Sehr gebräuchlich ist aber folgende Einteilung:

Der Norden und der Nordwesten

Der Norden und auch noch der Nordwesten Frankreichs liegen unter Einfluss des Atlantik. Das Wetter hier muss man als vergleichsweise unbeständig bezeichnen. Es ähnelt teilweise dem Klima in England. Die Winter sind in der Regel mild. Frost oder Schnee sind eher die Ausnahme, je weiter westlicher man kommt, umso unwahrscheinlicher werden sie. Die Sommer sind durchschnittlich etwas wärmer als die in England, aber dennoch selten heiß. In dieser Region kann es eigentlich ganzjährig immer regnen.

Relativ typisch für die Region ist die Klimatabelle von Cherbourg.

Der Südwesten

Diese relativ flache Region umfasst größtenteils Aquitanien. Hier sind die Winter recht mild. Die Sommer sind schon wesentlich wärmer als etwa im Nordwesten. Allerdings muss man hier immer mit Regen rechen - je näher man den Pyrenäen kommt, umso mehr regnet es.

Als typisch für die Region könnte man die Klimatabelle von Bordeaux zugrunde legen.

Das Zentrum und der Osten

Im zentralen Frankreich und auch im Osten herrscht ein eher kontinentales Klima. Das heißt: die Sommer sind warm, die Winter nicht sehr kalt. Hier muss man aber mit kälteren Wintern rechnen. Es kann hier immer wieder zu Frost kommen und auch schneien. Dafür sind die Sommer aber auch relativ warm. Es regnet vergleichsweise weniger als etwa im Norden, der meisten Regen fällt normalerweise im Sommer. Richtung Osten werden die Winter normalerweise etwas kälter. Richtung Süden werden die Sommer wärmer

Typisch für die Region wäre z. B. die Klimatabelle von Paris.

Die Mittelmeerküste

Rund um das Mittelmeer herrscht ein vornehmlich mediterranes Klima. Dies betrifft z. B. einen Teil des Rhone-Tals, die Küsten der Languedoc und der Provence und die Bereiche am Fuß der Cevennen und der südlichen Alpen.

Die Sommer sind warm bis heiß und stellenweise recht trocken. Kurze heftige und stürmische Regenschauer sind im Sommer aber möglich. Im Sommer darf man mit bis zu 12 Sonnenstunden am Tag rechnen. Die Winter sind mild und sonnig, im Schnitt gibt es dann bis 5 Sonnenstunden. Allerdings muss man mit dem Mistral rechnen, der sehr kalte Winde bringen kann. Der Mistral bläst vor allem im Rhone Tal und rund um Marseilles, meistens im Frühjahr. Weniger vom Mistral betroffen sind die Bereiche der Cote d'Azur.

Eine Besonderheit bildet Korsika. Diese gebirgige Insel weist in der Regel heiße und sonnige Sommer auf, die Winter sind mild. Allerdings kann speziell auf den Höhenzügen im Inselinneren der Winter sehr schneereich und kalt werden. Als typisch für Korsika könnte man die Klimatabelle vom Ajaccio zugrunde legen.

Die Gebirgsregionen

Frankreich verfügt über einige größere Gebirgsregionen wie die Vogesen, das Jura, die Alpen, die Pyrenäen und das Massif Central. Grundsätzlich gelten sie als feuchteste und kälteste Regionen in Frankreich. Im Winter schneit es hier häufig und stellenweise ausgiebig. Vor allem in den Alpen und den Pyrenäen findet man wichtige Wintersportgebiete, die als relativ schneesicher gelten. Die Niederschläge sind in den Pyrenäen im Herbst und Winter am größten. In den Vogesen, dem Jura und den nördlichen Alpen zählen aber Sommer und Herbst zu den niederschlagsreichsten Jahreszeiten. Die Sommer in den südlichen Alpen, den Pyrenäen sowie Teilen des Massif Central gelten als warm und sonnig. Je nach Höhe muss man aber immer mit Regen und Wolken rechnen. Vor allem auf den Hochlagen muss man im Sommer immer wieder mit wolkenverhangenen Gipfeln rechnen, dann sind aber die Tallagen praktisch wolkenfrei. Im Winter ist das oft umgekehrt, dann sind die Hochlagen sonnig und wolkenlos, die Tallagen aber neblig und grau.

Die Hauptferienzeit für Frankreich ist Juli und August. Dann ist sehr viel los. Die optimale Reisezeit für die Mittelmeerküste geht vom Frühjahr bis in den Herbst. Für Skifahrer bzw. Wintersportler ist die optimale Reisezeit Dezember bis April. Parisbesucher kommen im Frühjahr und im Herbst, eventuell sogar im Winter, auf ihre Kosten.


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