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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 

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Informationen zur optimalen Reisezeit für Spanien

Allgemeine Daten

Fläche: 505.970km²
Einwohner: ca. 47Mio.
Hauptstadt: Madrid
Amtssprache: Spanisch
(regional andere Sprachen)
Zeitzone: UTC+1bzw. UTC+2 Sommerz.
(Kanaren UTC+0 bzw. UTC+1 Sommerz.)
Landesvorwahl: +34
Internet-Suffix: .es
Währung: Euro,
Strom: 220V, 50Hz

Spanien weist, ganz grob eingeteilt, drei Klimazonen auf. Man spricht einmal von einer für Mitteleuropa typischen, kälteren gemäßigten Zone. Dies betrifft zum Beispiel die Nordküste bzw. den Norden der Hochebene von Leon und Kastilien, Alava Plateau. Die zweite Zone ist eine afrikanisch bestimmte, fast subtropische Zone. Sie findet man teilweise in Andalusien, Granada, Murcia und Valencia. Die dritte Zone ist eine warme gemäßigte Zone.

Norden und Nordwesten

Der Norden und Nordwesten Spanien liegen vor allem unter atlantischem Einfluss. Speziell im Herbst und Winter merkt man das. Diese Region ist allgemein die wolkigste und regenreichste Region in Spanien. Auch die Sommer sind hier vergleichsweise am kühlsten und feuchtesten. Dennoch sind die Sommer noch sehr angenehm warm. Der Regenfall ist relativ höher an den Ausläufern der Gebirge, welche zum Meer weisen sowie im äußersten Nordwesten in Galizien. Diese klimatisch mitteleuropäische Zone besitzt ein recht angenehmes Klima. Hier steigen in den tiefer gelegenen Gebieten die Sommertemperaturen nur selten über 33°C. An den kältesten Wintertagen sinkt sie dafür kaum unter -3°C. Frost und Schneefall treten nur vorübergehend auf. Die Täler der Nordküste gehören, klimatisch gesehen, zu den gesündesten Gegenden Europas. Relativ typisch wäre hier z. B. die Klimatabelle von La Coruna/Galizien.

Etwas herber sind die Hochlagen Altkastiliens. Hier kann es sehr kalt werden und heftig schneien. Im Frühjahr können Nebel auf das Gemüt drücken, die Sommer dagegen können drückend warm werden. Schön sind dagegen die kurzen Herbste (vor allem der September und teilweise der Oktober).

Sevilla
Kathedrale und Archivo De Indias in Sevilla

Die Küstenregionen

Detailinfo Andalusien/Costa del Sol/Costa de la Luz

Viel angenehmer ist das Wetter an den Küstengebieten, die man der warmen gemäßigten Zone zuordnet. Hier findet man die bekannten Ferienziele wie die Costa Brava und die Costa Del Sol. In der Region ist es meistens sonnig - im Winter werden im Schnitt 6 Sonnenstunden, im Sommer bis zu 12 Sonnenstunden am Tag erreicht. Die Winter sind sehr mild. Die Sommer werden sehr heiß, oft ist im Sommer die Luftfeuchtigkeit recht hoch. Nur nachmittags wird die Luftfeuchtigkeit dann in Verbindung mit angenehmen Brisen vom Meer angenehmer. Ziemlich heiß wird es, wenn der Scirocco Leveche von Nordafrika heiße Luft nach Spanien trägt. Regen fällt entlang der Mittelmeerküste von Juni bis August kaum. Rund um Barcelona fällt mehr Regen, hier ist der Sommer regnerischer als der Winter. Die Klimatabelle von Barcelona/Costa Brava kann stellvertretend für das Klima der nördlichen Küstenbereich stehen.

Costa Brava
Küste an der Costa Brava

Am wärmsten wird es an der Südostküste bis Alicante, Murcia und Ostgranada. Sehr angenehm ist hier der Frühling von Februar bis Mai. Ab Juni wird es dann sehr heiß. Von Oktober bis Februar ist es dann wieder sehr angenehm frühlingshaft. Typisch für die Südostküste wäre z. B. die Klimatabelle von Lloret De Mar/Costa Brava

Sonderfall Gebirge

Die Gebirgsregionen muss man getrennt von allen anderen Gebieten betrachten. Natürlich gilt auch für die Gebirge Spaniens die normale Regel: je höher, desto kühler und normal auch feuchter. Die Gebirge Spaniens werden dabei klimatisch in fünf Zonen eingeteilt. Die unteren bis 800 mtr. mit Durchschnittstemperaturen zwischen 18°C und 28°C . Die Bergregionen von 800 bis 1.600mtr. weisen ca. 9°C bis 16°C auf. Die subalpinen Regionen von 1.600 bis 2.000mtr. weisen im Schnitt ca. 4°C bis 8°C auf, die alpinen Regionen von 2.000 bis 2.500 ca. 0°C bis 3°C und die sogenannten Schneeregionen über 2.500 mtr. haben im Jahresmittel weniger als 0°C.

Wann ist die beste Reisezeit für Spanien

Die optimale Reisezeit für Spanien zu bestimmen, ist nicht ganz einfach. Die beste Reisezeit für die Küstenregionen (wie z. B. Costa Brava, Costa Del Sol, Costa Dorada) ist natürlich der Sommer von Mai bis September. Für Winter(sport)freunde dürfte die optimale Reisezeit zwischen November und April liegen.

Für die Costa Brava oder zum Beispiel Barcelona kann man als optimale Reisezeit den Zeitraum von Mai bis Oktober annehmen. Ab Mai wird es schön warm, im Hochsommer kann es sehr heiß werden. Für Badeurlaube eignet sich der Sommer grundsätzlich recht gut. Wer eher Städtetrips unternehmen will, für den könnte die Region sogar ganzjährig interessant sein (wobei man für Besichtigungen die ganz heißen Monate Juli und August eher meiden sollte). Etwas kälter ist es erfahrungsgemäßig im Nordosten Spaniens. Dort liegt an der Costa Brava der bekannte Ferienort Lloret De Mar, wo es von November bis April noch relativ frisch ist. Erst ab Mai steigen die Temperaturen beständig. Hier kann es immer wieder mal regnen, die beste Reisezeit dürfte um Lloret De Mar zwischen Mai und September liegen.

Auch für einen Städtetrip z. B. nach Madrid oder die Ebenen des Andalusischen Innenlands eignet sich der Hochsommer nur bedingt, weil es dann schon sehr heiß wird. Hier wird allgemein eher das Frühjahr (April, Mai) oder der Herbst (September, Oktober) als beste Reisezeit nennen.

Dagegen kann man Galizien (u. a. mit La Coruna) gut im Sommer bereisen. Es ist nicht so extrem heiß wie in anderen Regionen. Von daher kann man hier den Zeitraum von Juni bis Oktober als optimale Reisezeit nennen. Spätherbst und Frühjahr hönnen hier dafür ziemlich verregnet sein.

Detailinfos zur besten Reisezeit für Andalusien

Als beste Reisezeit für die Ebenen Andalusiens (mit Malaga und Valencia) empfiehlt sich vor allem der späte Frühling bzw. Sommeranfang (Mai, Juni) und der Herbst (September, Oktober). Dann ist es nicht ganz so heiß. Die Temperaturen sind dann recht angenehm, die Region bietet oft ein schönes Farbenspiel der Natur. Die Regentage halten sich in Grenzen, wobei es erfahrungsgemäß in Valencia regnerischer ist als in Malaga. Die Küsten Andalusiens sind dagegen typische Sommerziele, die höheren Regionen z. B. der Sierra Nevada bieten sich fast ganzjährig an (im Winter auf den Hochlagen zum Skifahren, sonst für Aktivurlaube).

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