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Optimale Reisezeit - Tipps zu den besten Reisezeiten

 

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Infos zur optimalen Reisezeit für Jordanien

Allgemeine Daten

Fläche: 89.342km²
Einwohner: ca. 6,3Mio.
Hauptstadt: Amman
Amtssprache: Arabisch
Zeitzone: MEZ +1, April-Oktober MEZ +2
Landesvorwahl: +962
Internet-Suffix: .jo
Währung: Jordanischer Dinar (JD)
Strom: 220V 50Hz., Adapter 3-pol empfohlen

Jordanien grenzt an Syrien, Irak, Saudi Arabien und Israel. Im Süden um Aqaba gibt es eine kleine Küstenlinie über den Golf von Aqaba zum Roten Meer.

Grundsätzlich ist das Klima in Jordanien nicht einheitlich. Jordanien ist im Nordwesten hügelig, hier ist der niederschlagsreichste Teil des Landes, auf höheren Lagen gibt es im Schnitt 800mm Niederschlag im Jahr. Am regenreichsten ist dabei die Periode zwischen November und März. Hier ist es im Winter auch vergleichsweise kalt. Typisch wäre die Tabelle für Amman. Im Westen dieser Hügelkette fließt der Jordan in einem tief gelegenen Bett. Hier sind die Winter mild und die Sommer recht heiß. Es regnet vergleichsweise wenig. Ganz klar dem Wüstenklima zugeordnet sind der Süden und Osten des Landes. Im Süden herrscht im Hochsommer in der Regel eine große Hitze mit extremer Trockenheit. Die Temperaturen können auf 40°C und mehr steigen. Dann kann man eigentlich nur noch an einen Badeurlaub denken. Ganz anders der Westen. Hier herrscht eine Art Mittelmeerklima. Die Sommer von Mai bis Oktober sind trocken und heiß. Die Winter von November bis April sind mild und relativ feucht.

Die Wintermonate bringen in Jordanien übrigens überraschend oft Regen. Das gilt zumindest für den Norden und die Mitte des Landes sowie die Region um Petra. Gerade um Petra kann es auch im Oktober und November ab und zu stark regnen, so stark sogar, dass es dann immer mal zu Überschwemmungen kommen kann. Im Januar und Februar kann in Jordanien Schnee fallen (z. B. in Amman, Ajlun oder Petra), in den Wintermonaten ist Petra oft nicht erreichbar. Die Temperaturen im Winter können im Hochland Jordaniens unter den Gefrierpunkt fallen.

Dafür besitzen Totes Meer, Aqaba und Jordantal im Winter mehr als angenehme Temperaturen. Die Wassertemperaturen betragen im Winter meistens noch um die 20 Grad. Das Tote Meer ist in jedem Punkt eine Besonderheit. Bedingt durch die Lage (der tiefstgelegene Punkt der Welt) und das Salzreichtum wirkt das Meer wie ein Wärmespeicher. Das führt zu praktisch gleichbleibend angenehmen Temperaturen während des ganzen Jahres. Schnee und Kälte kennt man hier kaum, auch extreme Hitze ist selten.

Die Jahreszeiten sind in Jordanien kaum wahrnehmbar. Entweder es ist Sommer oder Winter. Der Sommer hört in der Regel dann auf, wenn ein Art Regenzeit einsetzt. Dann kann es vom jordanischen Bergland bis Amman und um Petra zu heftigen Regenfällen kommen Zu den Niederschlagsmengen gibt es eine grobe Formel für Jordanien: die Niederschläge werden von West nach Ost und von Nord nach Süd geringer. Regenreich ist das westliche Bergland, relativ trocken das mittlere Bergland und sehr trocken die Wüstengebiete.

Die optimale Reisezeit für Jordanien kann kaum pauschal benannt werden. Pauschal wird gerne mal für das ganze Land der Zeiträume zwischen März und Mai sowie Oktober bis November genannt. Aber: aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre muss man im Oktober und November z. B. um Petra mit heftigen Niederschlägen rechnen. Ganzjährig gut zu bereisen wäre vielleicht die Region um das Tote Meer. Das gilt im Grund auch für Aqaba, jedoch werden die Sommer hier sehr heiß. Wie gesagt kann man im Hochsommer auch gut in andere Teile des Landes, vor allem der Norden bietet sich dann an. Auch im Winter kann man grundsätzlich in Jordanien Urlaub machen. Dann bieten sich z. B. die Regionen um das Tote Meer, Aqaba oder das Jordantal an.

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